Dann blicken wir noch einmal gemeinsam zurück in den August, noch einmal ein bisschen Fernweh mit einem letzten Bericht über Hvar. Diesmal ging es hoch hinaus.  Ich habe Hvars höchsten Berg bestiegen, den Sveti Nikola. 628m klingt erstmal nicht hoch, vor allem, wenn man 680m über NHN wohnt. Aber hier läuft man eben von Meereshöhe los. Nähert man sich dem Berg von Norden, kann man fast bis ganz nach oben mit dem Auto fahren. Oder mit dem Rad. Viel schöner fand ich aber die Wanderung von Süden her, ausgehend von Sveta Nedjelja. Nach einer abenteuerlichen Fahrt durch einen Tunnel durch den nur ein Auto passt, das heißt die Ampel lässt einen abwechselnd von beiden Seiten durch (eine Panne darin wäre ein Alptraum, ich war mir manchmal nichtmal sicher, ob ich hätte aussteigen können), und entlang einer kurvigen Küstenstraße hab ich das Auto einfach in einer Seitenstraße abgestellt und bin losgelaufen. Man kann sich eigentlich nicht verirren, denn die Höhlen auf denen man am Weg vorbei kommt sind überall angeschrieben. Aber es geht steil los auf Kiesweg. Das war bei 35°C echt eine Herausforderung. Das Bild unten entstand auf dem ersten Stop in so einer kleinen Aushöhlung im Berg. Die Aussicht war toll, aber zu diesem Zeitpunkt war die Motivation bis zum Gipfel zu steigen schon ins Wanken geraten.

Let‘ take one last view back to august. One last post on Hvar. This time we go up. I climbed on Hvar’s highest mountain called Sveti Nikola. It’s 628m high. That doesn’t sound so much when you’re living on 680m usually. But of course here you start from sea level. If you’re coming from the north you can go almost all the way up by car or bike. But I came from the South, starting from Sveta Nedjelja and going up by foot. It started really steep on a gravel path which was a challenge with 35°C. The picture was taken at the first stop with a view over the town.

Stop on the way up

Unterwegs sagte ein Schild dann auf einmal es wären nur noch 0,5 h. Das muss zu schaffen sein, oder? Tja, wer auch immer diese Schilder gemacht hat… in 30 Minuten war der Restweg nicht zu schaffen, auch nicht in 50. Trotzdem wäre es viel zu schade gewesen, da zu sein und nicht nach ganz oben zu gehen, oder? Also ging es immer weiter nach oben und dann am Berg entlang bis zum Gipfel. Das letzte Stück zum Kreuz über einen schmalen Grat war spannend, aber nicht schwierig. Die Aussicht oben war gigantisch. Bilder werden dem selten gerecht, trotzdem habe ich natürlich ein paar dabei.

On the road I saw a sign saying it’s only 0,5h up to the top. This motivated me, but indeed it took much longer. Anyway I had to go up. I could not be there without making it to the top. It was challenging because it was so hot, but definitely doable. And the view on top of the island was amazing. I hope you can get an impression from my pictures.

View over Sveta Nedjelja

View over Hvar

Ich trug an diesem Tag den Nessa Bun mit meiner gedeckelten KPO von Senza Limiti. Praktisch, haltbar und bequem. Und vor allem am Gipfel schnell aufgemacht für ein schönes Foto. Der Weg ist zu Beginn steil, aber machbar. Das letzte Stück nach oben ist nur noch Kür, hier bin ich zum ersten mal anderen Urlaubern begegnet. Den Weg ganz zu Fuß hat an diesem Tag offenbar niemand sonst gemacht, aber hier kam dann besagte Auto fähige Straße hinzu.

This day I wore my Nessa Bun with my Senza Limiti Canoa. A very practical combination that stayed up all day. Except for this picture of course. I did not meet anyone on the way up until my way crossed the street where you could get by car. 

161002_hvarnikolalaenge

An einem anderen Tag besuchte ich Humac, eine alte Hirtensiedlung mit schöner Aussicht und vielen alten Häusern und Gassen. Von dort kann man auch (angeblich) sehr schöne Tropfsteinhöhlen besuchen. Leider konnte ich vorab keine Öffnungszeiten oder dergleichen finden und so war ich auf gut Glück dort. Es stellte sich heraus, dass es sogar der richtige Tag war, jedoch nicht die richtige Uhrzeit. Führungen (denn alleine kann man zwar bis vor die Höhlen wandern, sie aber nicht betreten) werden Montag, Mittwoch und Samstag (nagelt mich nicht fest, aber ich glaube es war Montag und Mittwoch, Samstag ganz sicher) um neun Uhr angeboten. Ist man wie ich später da ist eine Besichtigung leider nicht möglich. Trotzdem ein schöner Ort an dem man unbedarft ein paar Stunden durch die Natur schlendern kann.

On another day I visited Humac, a little old village with lots o old huts and alleys. From there you could go and visit some caves, but only if you are there at the right time. As I could not find anything about the opening times I was there too late. If you want to go there go on monday, wednesday or saturday and be there at 9 o’clock. Otherwise you can go to the caves, but you have no permission to go in. Anyway a peaceful place with a nice view where you can wander around through nature for a couple of hours.

Humac

Und nun? Die Tage zählen bis zum nächsten Urlaub? Nein, ich verbringe die Zeit dazwischen lieber mit kleinen Ausflügen. Kletterwälder habe ich neuerdings für mich entdeckt zum Beispiel. Wandern rund um Seen und Berge ja sowieso. Und wenn der Winter kommt kann man vielleicht mal wieder den Schlitten auspacken.

What to do now? Counting the days until the next holidays? No, I prefer to spend my time with little trips in between. I recently fell in love with high wire forest adventure courses for example. And hiking around lakes and mountains is good anyway. And if winter is coming maybe I can go sledding again.

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