Haarfarben

fw_farbe2Heute geht es also um Haarfarben. In meinem Fall ein sicher kontrovers diskutiertes Thema. Aber ich bin vor allem gespannt was die anderen dazu zu sagen haben, ob vielleicht die ein oder andere erzählt wie sie ihre natürliche Haarfarbe unterstützt, im Fall von Lenja zum Beispiel in Form von schonender Aufhellung, oder vielleicht wie sich die Farbe im Lauf der Zeit verändert hat.

Ich beschränke mich auf Gedanken rund um meine eigene Farbe. Die sorgt nämlich bei der Frage „Welche Haarfarbe hast du denn“ schon seit je her für Verwirrung. Auf das Warum will ich kurz eingehen, aber vorne weg etwas, dass für alle Farben gilt: sie sieht in jedem Licht anders aus. Und auf Fotos natürlich meistens nochmal anders, zum Beispiel durch den Weißabgleich. Ich will euch im Lauf des Beitrags ein paar Beispiele zeigen, für den Anfang wie rötlich meine Haare in der Abendsonne aussehen und dann wie golden bei Sonnenschein und wie dunkel bis braun in schlichtem Tageslicht.

Rötliche Haarfarbe im Sonnenuntergang

Bei mir kommt es auch noch darauf an mit wem ich auf dem Foto bin. Neben meiner lieben blonden Freundin sehe ich definitiv eher brünett aus, neben einer echten braunhaarigen hingegen eindeutig blond.

So today we talk about hair colours. In my case an often discussed topic. But I’m most of all excited what the other girls are writing about this topic. Maybe they show some recipes for how to naturally brighten up your colour or how their colours have developed.

I limit my post on thoughts about my own hair colour because it has always lead to confusion when someone asked me what coulour my hair is. I want to tell you why this is so, but before that one point which is true for every hair colour. It looks different with different lighning. And if you’re taking pictures even more different because of the white balance. I want to show you some examples on how different my hair can look.

For me it is a big difference on pictures next to whom I’m standing. Next to my dear blonde friend I definitely look brunette, next to a girl with real brown hair more like a blonde.

Haarfarben

Die Einordnung meiner Haarfarbe hat mir schon viel Kopfzerbrechen bereitet, früher fand ich sie auch so überhaupt nicht schön, sie war ja nichts Halbes und nichts Ganzes. Mittlerweile bin ich der Meinung sie muss nicht endgültig eingestuft werden und bin sehr glücklich mit meinen Chamäleon Haaren, interessant ist das Thema aber trotzdem.

In meiner Kindheit und Jugend war ich definitiv blond, wie viele in ihren jungen Jahren war ich heller als heute. Wenn ihr euch meine Haargeschichte nochmal anschaut könnt ihr das denke ich auch ganz gut sehen. Sogar meine Augenbrauen waren hellblond, die sind heute dunkelbraun bis schwarz. Wie ich mittlerweile weiß, ein Argument mich zu den blonden zu zählen, also das Ding mit der Kindheit. Wie man meine jetzt dunklen Augenbrauen einstuft weiß ich nicht.

Trying to categorize my hair colour has always been an issue for me, I did not like it when I was younger because it was not blonde nor brown. Today I don’t think it needs to be specified and am very happy with my chameleon hair colour. But interesting toppic anyway.

While I was younger I was definitely blonde, my hair colour was lighter than today like almost every blonde girl. If you watch my hair history video you can see this.Even my eyebrows were light blonde. Today they are dark brown, almost black. I know now, if your hair colour was so light when you were younger, you are likely to be a blonde.

Eyebrows then and now

Punkt zwei der für mich als Blondine spricht sind die Reflexe im Haar. Brünette haben eher rötliche Reflexe und bei blondem Haar sind die eher golden. Wenn ihr euch also meine Haare in der Sonne anseht könnt ihr eindeutig sehen, dass die golden sind. Hinzu kommt noch mein Weathering, das heißt meine Haare werden von oben nach unten heller und zwar deutlich. Auch wenn im Verlauf nicht so krass sichtbar, lege ich meine Haare an den Ansatz sieht man es doch deutlich.

Second point how markes me as a blonde are the reflexes of my hair in the sun. Brown hair has rather red reflexes and with blonde hair they are rather golden. If you look at my hair in the sun you can definitely say they’re golden. Additionally there is my weathering, my hair turns lighter from head to tips. You can’t see how extreme this is on a lenght picture, but when I hold my tips against my head it’s obvious.

Weathering vom Ansatz bis in die Spitzen

Bei all dem weiß ich aber, dass ich eher dunkelblond bin, je nach Licht und Weißabgleich sieht das definitiv auch mal braun aus. Abgesehen von meinen zwei blonden Strähnen die mir links und rechts an den Schläfen wachsen. Die wachsen da tatsächlich auch absolut natürlich, ich färbe sie NICHT, nur um das nochmal ausdrücklich zu betonen (Ihr könnt sie hier und hier sehr gut sehen). Auch sonst ist meine Haarfarbe komplett natürlich, also ungefärbt. Da stehe ich übrigens voll dazu, ich bin ein Fan von Naturhaarfarben. Die steht einem immer und es gibt so viele schöne und unterschiedliche Nuancen. Ich denke vielfach weiß man diese Schönheit einfach nicht mehr zu schätzen, da man überall nur gefärbtes Haar zu sehen bekommt. Hiermit möchte ich niemandem mit gefärbten Haaren auf den Schlips treten, es gibt viele wunderschön gefärbte Haare und ich akzeptiere da jedermanns persönliche Entscheidung. Trotzdem freuen mich vor allem schöne Naturhaarfarben.

Ich bin gespannt, ihr kennt ja meine Haare schon von diversen Fotos, lasst euch mal aus wie ihr mich einstufen würdet!

Beside all this  know my hair is rather dark blonde, depending on the light and the white balance they can look brown. Aside from my two blonde highlights growing left and right at my forehead. By the way they are absolutely natural and not dyed! You can see them here and here. Exactly as the rest of my hair colour is completely natural. I must admit I’m a huge fan of natural hair colours. You can’t go wrong with your natural colour and there are so many different shades! I don’t want to upset anybody with dyed hair, there are many beautiful dyed colurs. This is your personal decision, but I prefer it natural.

So, now I’m excited. You know my hair colour from a lot of pictures, what would you name my colour?

Im Schatten, unterschiedlicher Weißabgleich

Hier noch einmal der Vergleich, Längenfoto draußen/ drinnen, mit kühlerem und wärmeren Weißabgleich. Direkt nacheinander entstanden, alle mit Flechtwellen von einem Holländer.

Nächsten Monat im Oktober zeigen wir euch dann Zopfkronen. Da freu ich mich schon sehr drauf!

Here one more comparison with pictures taken outside and indoors, with warmer and cooler white balance. I made those on the same day, all with braiding waves from a dutch braid.

Next month’s toppic will be crown braids, I’m really looking forward to this!Innen, unterschiedlicher Weißabgleich

Von | 2015-08-15T10:32:17+00:00 15. August 2015|Flechtwerk, Haarfotos, Nessa|14 Kommentare

14 Kommentare

  1. Katja 15. August 2015 um 22:29 Uhr- Antworten

    Your hair colour is very similar like mine. I call mine light brown but some would call it dark blonde. I think it is really up to you. Even if you’ll compare your hair with hair dye palette you’ll see that with some brands it’s called light brown and with some dark blonde.

    Or maybe call it sun kissed brown 😛 That sounds fun too

    http://dfemale.com/wp-content/uploads/2015/02/hair-dye-color-chart-loreal1.jpg

    • Vanessa
      Vanessa 17. August 2015 um 22:42 Uhr- Antworten

      Thanks for those palettes, that’s interesting! I like sun kissed brown 🙂

  2. Lenja 16. August 2015 um 9:22 Uhr- Antworten

    Oje, da habe ich deine Erwartungen leider nicht erfüllt! Du erinnerst dich zwar richtig, dass ich früher auf natürliche und sanfte Art versucht habe aufzuhellen, aber die Ergebnisse sind so minimal und der Aufwand zu groß, dass ich es aufgab und mittlerweile sehr zufrieden mit meiner Naturhaarfarbe bin – sogar im Winter wo sie sehr dunkel und „unscheinbar“ für andere wirken.
    Deine Haarfarbe einstufen und zu benennen ist wirklich schwierig, aber ich sag immer du bist dunkelblond! 🙂

    • Vanessa
      Vanessa 17. August 2015 um 22:41 Uhr- Antworten

      Hm, irgendwie dachte ich ich hätte vor nicht allzu langer Zeit was darüber bei dir gelesen 😀 aber macht doch nichts 😉 dunkelblond ist auch meine Antwort für gewöhnlich.

  3. Lilienna 16. August 2015 um 23:19 Uhr- Antworten

    Ich finde „sun kissed brown“ passt ganz gut zu dir (auch wenn das auf Deutsch leider etwas sperrig klingt). Gerade bei Leuten, die ich noch aus der Kindheit als „blond“ abgespeichert habe und die dann aber deutlich nachgedunkelt sind fällt es mir schwer, die Farbe zu benennen. Aber hey – so eine Varianz wie auf deinem Schopf bekäme man aus der Tube niemals hin!

    Meine eigenen Haare sind durch jahrelange bunte Farbexperimente ziemlich verändert. Für den nachwachsenden Ansatz finde ich aber karamellfarben eine hübsche Beschreibung, also ähnlich wie auf deinen beiden untersten Bildern. Ich bin begeistert von dem Glanz meiner natürlich nachwachsenden Haare, eure Blogs haben mich dazu inspiriert das Färben erstmal einzustellen.

    Übrigens geht es mir mit meiner Augenfarbe ganz ähnlich: Ich selbst würde sie zwischen grün und grau einstufen, andere finden sie geht eher ins Blaue und kürzlich wurde ein Foto von mir wegen meiner „schönen braunen Augen“ kommentiert – das lag offensichtlich am Licht. Aber hey – wäre ja langweilig wenn sich alles und jeder in Schubladen stecken ließe.

    • Lilienna 16. August 2015 um 23:35 Uhr- Antworten

      Huch, jetzt habe ich zweimal „aber hey – “ geschrieben, das passiert wenn man müde tippt… Ich finde Haarfarben übrigens mal wieder ein sehr schönes Flechtwerkthema. Auf die Zopfkronen bin ich auch schon gespannt, das ist eine Frisur an die ich mich bisher noch nicht so richtig herangetraut habe.

      • Vanessa
        Vanessa 17. August 2015 um 22:39 Uhr- Antworten

        Das macht doch nichts 😉 und klasse, dass du deiner NHF eine Chance gibst 🙂

  4. Patrick 17. August 2015 um 12:07 Uhr- Antworten

    Auch wenn ich immer noch reflexartig mit „Brünett!“ antworten würde, würde mich jemand morgens um 3:30 Uhr mit einem Eimer eiskalten Wassers ins Gesicht wecken und schreiend fragen: „WELCHE HAARFARBE HAT VANESSA?“ 😀 …, bin ich doch der Meinung, dass du mit deiner Bezeichnung „Chamäleon“-Haare „goldrichtig“ liegst 😉 Du weißt doch wie das läuft – in jedem zweiten Film, in jedem vierten Gute-Nacht-Geschichtenbuch und in jedem siebten Ei wird eh immer wieder davon erzählt, dass jeder Mensch grundsätzlich die Besonderheit an seiner Individualität erkennen und lieben soll. Du wolltest in eine Schublade passen, obwohl du viel zu besonders bist als dass du da reingequetscht werden könntest? Genau das dann zu forcieren war ja bereits der Fehler! Und mit dieser Erkenntnis, dass es viel interessanter ist ein Chamäleon zu sein als nur eine Farbe – wie wir Normalsterblichen – bieten zu können, macht dich eh als Deutschland’s neue offizielle Rapunzel-Botschafterin doch noch nur besonderster 😉 (Jetzt reicht’s aber auch mal langsam, Mensch! 😀 )

    Danke für den interessanten Artikel! 🙂 Von „Haar Reflexen“ hab ich bisher nie gehört – und auch die Klarstellung über deine beiden echt hübschen blonden Haarsträhnen links und rechts find‘ toll.

    Als finalen Punkt fällt mir dabei als Gesamtfazit nur eins ein – ich sag’s mal so:
    Würde es ein Institut für die Erforschung von einzigartigen Langhaarfrisuren und Co. geben und die Arbeitgeber nach einer neuen Spezialistin suchen, würde jede andere Bewerberin die wabbeligsten Gummibeine bekommen, wenn sie wüssten, dass deine Bewerbung gerade eingeflattert ist. 😉

    PS: (gut, noch was wichtiges am Rande^^) Gibt es eine Möglichkeit die englische Übersetzung anders umzusetzen? Aktuell steht sie ja kursiv unter dem jeweiligen Absatz. Diese Absätze als Gesamtpaket unter den deutschen Artikel zu packen, geht ja nicht, weil du mittendrin Bilder einbindest – ok. Zu stark anders soll er auch nicht aussehen – deshalb die Kursivschrift, auch ok. Aber dennoch finde ich, dass der Textabsatz dank des zusätzlichen Englischs für das Auge manchmal „zu voluminös“ aussieht. Und große Textballen wirken erst einmal erschlagend (so wie mein Kommi hier gerade^^) – zumal mich ein leicht unsicheres Gefühl beim Lesen beschleicht, wann denn jetzt dieser Absatz zu Ende ist (aus dem Augenwinkel kann ich die Kursivschrift nämlich kaum als solche identifizieren). Das Gefühl ist schwer zu beschreiben, aber ich schnuppere immer so ein bisschen den Drang nach Ausbesserung dieser Sache, sobald ich den Text anfange zu lesen. Es is noch nicht ganz „smooth“. 🙂 (und das soll dich bitte nicht persönlich verletzen – schau dir deinen Blog an. Der ist großartig und hochgradig professionell! „Meckern“ auf hohem Niveau ist das vielleicht, mehr nicht.)

    Lösungsvorschläge: Englisch entweder Dunkelgrau markieren (halt andersfarbig) oder den Blog so umbauen, dass man gleich komplett die Sprache switchen kann – entweder komplettes Layout auf Englisch oder auf Deutsch – aber kein Mix.

    Der Vorschlag kann auch gern in die Roadmap aufgenommen werden. Ist ja kein „Showstopper“.

    Liebe Grüße,

    Patrick aka „bloodyfootstep“^^

    • Vanessa
      Vanessa 17. August 2015 um 22:38 Uhr- Antworten

      Oh, immer diese lieben Kommentare. Ein wenig verlegen machst du mich schon. Ich machs einfach, dankeschön 🙂 wie gesagt, die Einstufung wollte ich früher, jetzt bin ich gerne individuell. Schon alleine die Länge lässt ein in der Menge untertauchen unmöglich werden. Da darf auch die Farbe anders sein.
      Ja, das Englisch macht mich auch noch nicht glücklich. Eine komplett umschaltbare Seite wäre klasse, ist aber leider derzeit vom Aufwand nicht umsetzbar. Ich versuche es mal mit Farbabstufungen 😉

      • Patrick 18. August 2015 um 0:06 Uhr- Antworten

        Bitteschön! 🙂 Ich bin gespannt auf die Umsetzung und wünsche schon einmal eine angenehme Nachtruhe!

  5. Rija 19. August 2015 um 18:56 Uhr- Antworten

    Ich sehe bei dir kein eindeutiges Braun und kein eindeutiges Blond, was das ganze sehr interessant macht!

    Meine Haarfarbe ist ähnlich mehrdeutig und ich finde es mittlerweile ganz schön so und habe kein großes Färbegelüst mehr. Ein Freund von mir gab mir die Diagnose „chestnut blonde“ und nach etwas Nachforschen, stimme ich ihm zu, denke ich. Entweder das oder „bronde“… Es sieht je nach Lichteinfall aschblond, aschbraun, blond, rot, oder hellbraun aus. Manchmal alles davon auf einmal 😉 Als Kind war ich heller mit hellblonden Strähnen.
    Ich denke, chestnut blonde oder bronde könnte man vielleicht bei dir auch sagen.

    Vielen Dank für deine tolle Seite! 🙂

  6. Lilalu 30. August 2015 um 13:40 Uhr- Antworten

    Also für mich war immer vollkommen klar, dass du dunkelblond bist!

  7. NaniMarie 21. August 2017 um 11:34 Uhr- Antworten

    Ich denke auch, du bist eher dunkelblond – aber was spielt das für eine Rolle?
    Meine sehen manchmal dunkel-aschblond, manchmal dunkel-blond, im Abendlicht rötlich aus. Die Längen sind rötlicher, der Ansatz kühler, und die Spitzen sind nochmals etwas heller. Dazu habe ich eine hellere blonde Strähne im Nacken.

    Ich hab auch ein Chamäleon auf dem Kopf und mir gefällt es sehr gut 🙂

    • Vanessa
      Vanessa 21. August 2017 um 21:19 Uhr- Antworten

      Das klingt toll. Chamäleon Haarfarben sind was schönes. Aber bei allem was man eben sonst so als schön vorgesetzt bekommt, muss man so eine Naturhaarfarbe bewusst schätzen lernen. Ich würde nie wieder tauschen. Nein, gelogen. So ein blond wie LadyAmalthea oder hin und wieder rot fände ich schon cool 🙂

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