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Translation at the end!

Also, wie sind die Menschen in Sri Lanka so? Mir fällt ein Wort ein: hilfsbereit. Wirklich, es ist ganz selbstverständlich den Leuten Hilfe anzubieten und wenn man jemanden fragt kümmert er sich so lange, bis man eine Antwort gefunden hat. Bus fahren zum Beispiel hätte ohne diese Hilfsbereitschaft nie so einfach und gut funktioniert. Wenn man mit Backpack, oder generell als Tourist an den Busbahnhof kommt, wird man direkt gefragt wo man hin will und zum richtigen Bus gelotst. Im Bus gibt es dann immer eine Art Schaffner, der Tickets verkauft und immer rechtzeitig bescheid sagt, wenn es Zeit ist auszusteigen. Selbst nach vielen Stunden Busfahrt erinnert er sich noch, wo die Touristen hinwollten. Ja, teilweise sind die Leute etwas aufdringlich (vor allem Tuk Tuk Fahrer – Tuk Tuks sind dreirädrige Taxis). Das habe ich vor allem an den Tagen gemerkt, an denen ich alleine unterwegs war. Das kann anstrengend sein, aber meist reicht einmal „Nein, danke“ um seine Ruhe zu haben. Heiratsanträge und überschwängliche Komplimente braucht man nicht ernster nehmen als sie gemeint sind.

Sonnenuntergang

Sonnenuntergang

Entspannen unter Palmen

Entspannen unter Palmen – heute sind Traumstrände angesagt

Ich habe lange gehadert, ob ich das Nächste schreiben soll. Ich wurde einmal kurz begrapscht. Aus einem fahrenden Tuk Tuk, eigentlich eine verrückte Geschichte, oder? Aber ich weiß, viele schreckt der Gedanke daran ab. Trotzdem, ganz ehrlich Mädels da draußen, ist euch das noch nie irgendwo passiert? Ich meine sogar in Deutschland? Ich erzähle es euch ganz bewusst, weil ich dieses Land trotzdem liebe und mich in jedem Moment sicher gefühlt habe. Die Entrüstung unter den anderen Einheimischen, darüber was mir passiert ist, hat bestätigt was ich die ganze Zeit gefühlt habe. Alle sind sehr darum bemüht, dass man sich wohl fühlt. Und das habe ich.

Längenbild am Strand von Trincomalee

Längenbild am Strand von Trincomalee. Diffuses Sonnenaufgangslicht sorgt nicht unbedingt für Glanz, aber für schöne Farben

Ja, es gab auch komische Situationen, wenn jemand beim Betteln versucht einem ins Gesicht zu fassen zum Beispiel. Oder man für sich sein will, seine Ruhe will und jemand einem ein Gespräch aufdrängt. Aber diese verschwinden gegenüber all den freundlichen, interessierten Begegnungen die ich hatte und selbst die aufdringlichen Kontakte sind eigentlich durchweg freundlich. Ich gehe mit einem Lächeln durch die Welt und hatte das Gefühl Sri Lanka hat mir zurück gelächelt. Vermutlich hängt viel davon ab wie man auf die Menschen zu geht, aber in Sri Lanka fand ich es besonders leicht freundlich zu sein.

Natürlich hört beim Geld die hilfsbereitschaft auf, also kann ich euch nur empfehlen immer hartnäckig zu handeln. Man bekommt immer den Touristenpreis, teilweise steht er sogar auf den Preisschildern. Klar, oft geht es nur um umgerechnet winzige Beträge, aber ich finde das handeln gehört dazu. Nur weil ich deutsch bin lasse ich mich nicht bescheißen. Und offensichtlich war ich sehr hartnäckig, mehrmals wurde mir gesagt ich solle ja nicht erzählen, was ich bezahlen würde. Die Verhandlungen bleiben immer freundlich und es hat irgendwie Spaß gemacht. Mein Tipp für das handeln beim Taxipreis: einfach wegdrehen und zum gehen ansetzen, in den meisten Fällen heißt es dann „ach steig ein“. Nur mal so am Rande.

Uppuveli

Wunderschöner, breiter und flacher Strand in Uppuveli

Wildtiere zum anfassen

Wildtiere zum anfassen mitten in Trincomalee

Nach der ersten, so vollgepackten Woche kam ich also am ersten Strand an und konnte noch überhaupt nicht fassen, was bereits passiert war und wieviel Zeit noch vor mir lag. Geplant waren ein paar faule Tage im Sand und am Meer, tatsächlich war es dann nur ein richtig fauler Tag. Wir fanden ein Guesthouse in Uppuveli in der Nähe von Trincomalee. Dort liegt ein wirklicher Traumstrand quasi direkt vor der Tür. Allerdings lockt hier auch tauchen, schnorcheln oder Wal Touren (mit garantierten Delfin-Sichtungen). Ich entschied mich fürs schnorcheln und war absolut begeistert. Kopf unter Wasser und schon wimmelte es vor bunten und wunderschönen Fischen. Sogar einen Hai konnte ich beobachten. Guter Tipp den ich bekommen hatte: schnorcheln mit Klamotten, denn sonst brennt man sich definitiv die Rückseite auf. Für jemanden wie mich, der eigentlich nur rot wird, ein Tipp der Gold wert war.

Schnorcheln

Schnorcheln <3

Frühmorgens am Strand

Frühmorgens am Strand

An mehreren Tagen stand ich frühmorgens auf um den Sonnenaufgang über dem Meer zu genießen. Einmal joggend durch den Sand, dann ganz gemütlich für Fotos und Yoga. Ein so wunderschönes Panorama und eine so wundervolle Stimmung. Einmal zum mitnehmen bitte!

Der weitere Weg führte mich nach Batticaloa, wo ich nur eine Nacht blieb. Hier war der Sonnenuntergang definitiv das Highlight, sonst fand ich die Stadt nicht besonders. Also immer weiter an der Küste entlang nach Arugam Bay. Dieser Ort wurde mir zuvor mehrfach angepriesen wegen des schönen Strandes. Und der war definitiv toll, Palmen, weißer Sand und gigantische Wellen. Vielleicht auch gleichzeitig ein „Nachteil“ am Ort. Denn er eignet sich wunderbar zum surfen, dementsprechend viel war los. Da kann man jede Menge Spaß haben, für mich war allein das schwimmen durch die Wellen ein einzigartiges Erlebnis, aber den Spaß haben viele Leute. Der ganze Ort war eigentlich nur für Touristen, verhältnismäßig teuer und handeln konnte man eigentlich auch nicht. Der ganze Surferflair hat mir nicht so zugesagt, auf eine ganz ungewöhnliche Weise fühlte ich mich nicht richtig wohl, obwohl der Ort wunderschön war. Somit blieb ich kürzer als geplant und verließ die Küste in Richtung Hochland.

Sonnenuntergang in Batticaloa

Wunderschöner Sonnenuntergang in Batticaloa

 

Surferparadies Arugam Bay

Surferparadies Arugam Bay

Ich darf euch schon vorab verraten, dass ich dort endgültig mein Herz an dieses Land verloren habe…

Der Bericht heute liest sich tatsächlich unspektakulärer als diese Zeit war, denn ich habe zeitgleich liebe Menschen kennen gelernt, außergewöhnliche Tier Begegnungen gemacht und unglaublich gutes Essen genossen. Und in Arugam Bay schwamm ich zum ersten Mal in richtig hohen Wellen, das war ein Spaß! Ich hatte eine Freude wie ein Kind beim in die Wellen springen und darunter hindurch tauchen. Ihr dürft euch also ganz viel Emotion zwischen den Zeilen vorstellen!

 

How are the people in Sri Lanka? When I think about it one word comes to my mind: helpful. Really, it’s so naturally to offer help to others and if you ask somebody he takes care of you as long as it takes until your question is answered even if this means he needs to get some others. Going by bus would never have been this easy if it wasn’t for the helpful people everywhere. They always show you the right one and when to get out again. It’s right, sometimes they are a bit intrusive (for exampla the Tuk Tuk drivers). I’ve noticed this especially on those days when I was on my own. It can be annoying, but most of the time it is enough to say “No, thank you” once. Don’t take all those exuberant compliments and even proposals to serious.

I’m still not sure if I should write the next thing, but I think you will get it right. I have been pawed once. Out of a driving Tuk Tuk, ineed a funny story, isn’t it? But I know some of you will back away because of stories like this. But let’s be honest girls, doesn’t that happen in Germany, too? I tell it on purpose because I love this country despite this little thing, I did feel safe in each and every moment. The locals were so upset when we told them what happened. This confirmed my overall feeling: everyone is doing its best to make you feel comfortable. And I did.

Yes, there were also strange situations, for example when somebody tries to touch your face while begging you for money. Or if you want to be alone and somebody won’t leave you and keeps talking. But those are still friendly and I had so much more interesting and joyful encounters. I go through the world wearing a smile and I felt like the country smiled back at me. Of course it always depends on how you approach to the people, but I felt like this was really easy in Sri Lanka to be kind.

Of course friendship ends when it comes to money. So I recommend you to be persistent when talking about a price. You always get the tourist price first. Of course it’s not a lot of money most of the time, but I think bargaining this is part of the thing. I won’t let them cheat me just because I’m German. It seems like I have been really persistent and somehow I enjoyed it. It was always friendly and nobody was annoyed. My personal tip for the taxi price: just turn away and say you’re going to walk. Usually they will tell you to get in at this moment.

After this first week, so many impressions and experiences I could not believe how much already happened and how much time there was still left. I planned some lazy days at the beach, but it ended up being only one really lazy day. We found a guesthouse at Uppuveli Beach close to a real dream beach. But there you could go diving, snorkeling or even whale watching. I decided for snorkeling and was overwhelmed. So much to see, I even saw a shark. I got a really important tip: snorkeling with clothes on, otherwise you will likely get sunburned, especially if you’re white like me.

I got up really early on several days to watch the sunrise at the sea. Once jogging in the sand or just relaxed for Yoga and pictures. The view was so wonderful and the mood so amazing.

The next stop was Batticaloa, I stayed only one night because the city was not so interesting. The most impressive thing was the sunset. The next day I went further down the coast to Arugam Bay. Several people told me about this beautiful beach before and indeed it was wonderful. Palms, white sand and nice waves.Maybe this was also one disadvantage. The place was perfect for surfing and therefore a lot of people enjoyed this place. Indeed it was so much fun just to swim in the waves, but in some way I did not feel comfortable there. It was just too touristic in my opinion. Anyway the place was beautiful, but I left quicker than I had planned. My next stop were the highlands and I can already tell you this was where I lost my heart to this country.

I feel like today’s report is kind of unspectacular, but it was not. I’ve met really nice people along the way, did see so many amazing animals and had gorgeous food. It was so much fun in Arugam Bay, the first time I swam in waves this big. So imagine a whole lot of emotions between the lines.

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